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NFV-Pokal: SV Teutonia - SV Drochtersen

Dezimierte Teutonia wird im Sportpark beim 0:8 von SV Drochtersen vorgeführt

Die Lehrstunde begann schon nach 19 Sekunden! Nach acht Minuten und dem 0:2 Rückstand war die Partie praktisch schon entschieden. Am Ende konnte Teutonia Uelzen froh sein, nicht zweistellig verloren zu haben. Der Oberligist hat sich nach einem 0:8 Debakel gegen Regionalligist SV Drochtersen/ Assel im Viertelfinale des NFV-Pokals verabschiedet.

Länge: 14.22 Min.

Leidtragender in den Anfangsminuten war Sören Oldag, der für Gruhn hinten links kurzfristig einsprang und beim Blitztor nach 19 Sekunden nicht gut aussah. Florian Nagel knallte den Ball aus halbrechter Position ins linke Eck und traf mit einer waschechten Kopie nur sieben Minuten später in selbiger Manier zum 2:0. Niebuhrs Vertreter Hans-Jürgen Hypscher (18) war machtlos. Für Okafor spielte zunächst Dennis Maulhardt im linken Mittelfeld.

Wie groß Teutonias Personalnot war, zeigt, dass Spielmacher Andris Kuvsinovs auf der Sechser Position spielte. Kurzzeitig keimte Hoffnung auf, als Roman Razza nach einer Kuvsinovs-Ecke per Kopf knapp neben den rechten Pfosten zielte (11.) und die Flanke von Gregor Trowitzsch an den Außenpfosten flog (18.) Bei Drochtersen war indes jeder Schuss drin. Und fast immer über rechts. So wie beim 0:3 durch Kevin Ingreso (25.). Dieses Mal aber hoch ins linke Eck. Zur Pause führte der Regionalligist schon mit 4:0 und kombinierte sich nach dem Wechsel zum schnellen 8:0 nach 67 Minuten. Fortan stellte sich den rund 400 Zuschauern nur noch die Frage: Wird es heute zweistellig? Dass es nicht endgültig mit einer Demontage endete, lag unter anderem an einem Lattentreffer.

Der Ex-Uelzener Danny-Torben Kühn traf unter den Augen von Teutonias Ex-Trainer Torben Tutas zum zwischenzeitlichen 5:0 (48.) und fühlte ein wenig mit den Ex-Kollegen. "Es ist schon schwer, nach zwei so frühen Gegentoren da noch rauszukommen", sagte der Torjäger, der sich bei seinem Treffer am Knie leicht verletzte, sicherheitshalber ausgewechselt wurde und am Spielfeldrand beobachtete, wie seine Teamkollegen munter gegen die zunehmend überforderten Uelzener wie in einem Trainingsspielchen kombinierten. Fast jeder Angriff endete mit einem Tor. "Man hat die Qualität von Drochtersen und auch den Unterschied gesehen. Wir haben auch nicht gut gespielt", sagte der angefressene Teutonia Coach Xhafolli.

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