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Zusammenarbeit zum Wohle der Patienten

HELIOS Klinikum Uelzen empfing Pflegedienste und Pflegeheime zum fachlichen Austausch

Die Menschen im Landkreis werden immer älter. Oft ist das höhere Alter bei ihnen auch mit gesundheitlichen Problemen, Krankenhausaufenthalten und einem Pflegebedarf verbunden. Für die, die für die Betreuung und Pflege der älteren Menschen die Verantwortung tragen, eine Herausforderung.

So lautet das zentrale Ziel der Veranstaltung "Klinikum trifft Pflege" im HELIOS Klinikum Uelzen: "Miteinander statt nebeneinander arbeiten".

Vor zwei Jahren vom Krankenhaus ins Leben gerufen, lud es jetzt erneut Vertreter der ambulanten Pflegedienste und von Pflegeheimen aus der Region zu einem fachlichen Austausch ein.

Foto: Thorsten Eckert; Hans-Walter Russu (2. v.li.), Pflegedirektor im HELIOS Klinikum Uelzen, empfing Vertreter von Pflegeheimen und Pflegediensten zum fachlichen Austausch. Stationsleitung Martina Schultze (3. v. li./Bildmitte) erklärte die Versorgung älterer Patienten auf der Geriatrie-Station.

Zwischen den Einrichtungen und dem Krankenhaus gibt es viele Schnittstellen – wenn ein älterer Mensch im Krankenhaus aufgenommen oder wenn er von dort wieder nach Hause oder in ein Pflegeheim entlassen wird.

"Unser gemeinsames Ziel ist es, dass die entsprechenden Einrichtungen, so gut informiert sind, dass sie die Menschen nahtlos und ohne Probleme weiter versorgen können", sagt Hans-Walter Russu, Pflegedirektor im HELIOS Klinikum Uelzen.

Wichtig ist beispielsweise, dass jeweils alle Informationen über die pflegerische und medizinische Versorgung, über Pflegegrade oder benötigte und vorhandene Hilfsmittel weitergereicht werden. "Die Bereitschaft aller Beteiligten sich einzubringen und die jeweiligen "Übergaben" weiter zu verbessern, ist groß", zieht Russu Bilanz. An einigen Stellen gelte es aktuell rechtliche Hürden zu beseitigen, damit der Informationsfluss weiter optimiert werden könne.

Im Mittelpunkt des Treffens stand zudem das Thema "Nährstoff- und Flüssigkeitsbedarfe älterer Menschen". Ein Ernährungsexperte gab den Veranstaltungsteilnehmern einen Überblick über geltende Standards.

Martina Schultze, Pflegerische Leiterin der Station für Altersmedizin, stellte den Vertretern der Pflegeheime und Pflegedienste anschließend das Angebot der Geriatrie des HELIOS Klinikums Uelzen vor. In der Abteilung arbeiten Ärzte, die Pflege und verschiedene Therapeuten besonders eng zusammen, um ältere Patienten, mit meist mehreren gleichzeitig auftretenden Erkrankungen, zu versorgen. Dabei wird die Therapie für jeden einzelnen Patienten ständig angepasst – abgestimmt auf seine Möglichkeiten und die Fortschritte, die er erzielt. Auch die soziale Beratung spielt dabei eine zentrale Rolle. Das Konzept habe sich bewährt, sagt Schultze: "Rund 70 Prozent der Patienten, die wir versorgt haben, können nach dem Aufenthalt wieder in ihr gewohntes häusliches Umfeld entlassen werden. Sie sind so fit, dass sie idealerweise mit einem geringen Pflegeaufwand ihren Alltag meistern können."

Um sich weiter regelmäßig mit den Dienstleistern im Pflegebereich in der Region auszutauschen, lädt das Klinikum zu weiteren Treffen und Fortbildungen ein.

Praxis übt am besten

Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege im HELIOS Klinikum Uelzen leiten vorrübergehend eine Station

Der Ernst des Lebens rückt für 22 Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege im HELIOS Klinikum Uelzen wieder ein Stück näher. Wenige Monate vor ihrem Examen stehen sie vor einer besonderen Herausforderung. Unterstützt von erfahrenem Pflegepersonal, Lehrern und Praxisanleitern organisieren die angehenden Fachkräfte vom 13. bis 27. Januar 2017 den Betrieb einer Station mit bis zu 30 Patienten.

Foto: Thorsten Eckert; Haben sich intensiv auf das Projekt „Auszubildende leiten eine Station“ vorbereitet – die Auszubildenden des Kurses 14/17 des Bildungszentrums am HELIOS Klinikum Uelzen.

"Für uns sind die kommenden zwei Wochen die einmalige Chance Erfahrungen zu sammeln, die wir sonst erst viel später im Berufsleben sammeln könnten", sagt Auszubildende Michaela Conradt. Sie wurde von ihrem Kurs in der Vorbereitungsphase des Projekts zur Stationsleitung gewählt. Bis Ende Januar kümmert sie sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus dem dritten Ausbildungsjahr selbständig um alle Aufgaben, die für den Pflegedienst auf der gesamten Station anfallen. Sie nehmen allgemein- und gefäßchirurgische Patienten auf, versorgen sie rund um die Uhr und bereiten die Entlassungen vor. Sie begleiten die Visiten, tauschen sich mit den Ärzten aus, stellen Medikamente, prüfen die Vitalwerte, organisieren Untersuchungstermine und Patiententransporte. Auch die Pflegedokumentation sowie das Schreiben der Dienstpläne liegen in den kommenden Tagen in den Händen der angehenden Pflegefachkräfte.

Das Projekt ist im Klinikum mittlerweile fest im Ausbildungsplan verankert. "Ziel ist es, dass unsere Auszubildenden unter den wachsamen Augen des erfahrenen Pflegepersonals selbstständig werden und sie ihre Qualifikationen weiterentwickeln können", erklärt Christine Thiele, Leiterin des Bildungszentrums am HELIOS Klinikum Uelzen. Pflegedirektor Hans-Walter Russu fügt hinzu: "Durch das Projekt bereiten wir unsere Auszubildenden auch noch besser auf ihre Examensprüfungen im Sommer vor. Das eigenverantwortliche Arbeiten auf Station hilft den Auszubildenden wenige Monate vor ihren Prüfungen, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen."

Als Chefarzt der Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie im HELIOS Klinikum Uelzen freut sich Dr. Ralph Kather auf die Zusammenarbeit mit den angehenden Gesundheits- und Krankenpflegern: "Die Auszubildenden haben sich sehr engagiert und gewissenhaft auf das Projekt vorbereitet. Einen Teil von ihnen kenne ich bereits von früheren Praxiseinsätzen in der Abteilung. Deshalb bin ich fest davon überzeugt, dass unsere Auszubildenden in Zusammenarbeit mit den examinierten Fachkräften und unserem Ärzteteam unsere Patienten bestens versorgen werden."

Mit Plakaten auf dem Stationsflur und mit kleinen Broschüren weisen die Auszubildenden die Patienten ihrer Station, der Station 2.2 im HELIOS Klinikum Uelzen, bis zum 27. Januar 2017 auf das besondere Ausbildungs-Projekt hin.

Das HELIOS Klinikum Uelzen gehört zu den größten Ausbildungsbetrieben in der Region. Neue Ausbildungskurse im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege starten im Bildungszentrum des Klinikums am 1. April sowie am 1. August.

Weihnachten ohne Extra-Kilos überstehen

Chefarzt des HELIOS Klinikums Uelzen empfiehlt bewussten Fest-Genuss

Genuss ohne Reue wünschen sich viele – ganz besonders über die Festtage. Das fällt nicht immer leicht. Ein Stück Christstollen hier, ein Glas Glühwein da. Oft spiegelt sich das am Ende auf der Waage wider, die Stimmung ist getrübt. Damit das nicht passiert, hat Dr. med. Wolfgang Mönch, Chefarzt der Innere Medizin I – Gastroenterologie im HELIOS Klinikum Uelzen, einige Tipps zusammengestellt, wie Sie das Weihnachtsfest bewusst genießen können.

Alles, was wir täglich über eine bestimmte Kalorienzahl hinaus – je nach Geschlecht, Alter und körperlicher Betätigung – zu uns nehmen, setzt an. Ein klassisches Weihnachtsmenü – Gänsebraten, Rotkohl und Knödel mit einem Glas Rotwein plus Vorsuppe und Dessert – schlägt bereits mit rund 1500 bis 2000 Kalorien zu Buche. Dazu kommen zum Fest Kalorienfallen wie Zimtsterne, Stollen und Glühwein. Als Internist rät Mönch, auch über Weihnachten auf eine gesunde Ernährung zu achten. "Essen Sie ausreichend Obst und Gemüse und trinken Sie täglich mindestens anderthalb Liter Wasser oder ungesüßten Tee. Gönnen Sie sich die Köstlichkeiten zum Fest in Maßen und genießen Sie sie ganz bewusst.

Achten Sie auf Ihr Hungergefühl: Essen Sie noch, weil Sie noch Hunger haben, oder weil es so gut schmeckt?"

Ein weiterer Tipp: "Versuchen Sie leichtere Alternativen. Statt der Gans probieren Sie in diesem Jahr vielleicht die kalorienärmere Pute", schlägt Mönch vor. Darf der Gänsebraten am Weihnachtstag doch nicht fehlen, empfiehlt der Internist aus dem HELIOS Klinikum Uelzen, diesen bereits einen Tag vorher zuzubereiten und das erkaltete Fett am nächsten Morgen abzuschöpfen. Eine weitere Möglichkeit Kalorien zu sparen: Weihnachtsleckereien wie Kekse und Stollen lassen sich als Nachspeise in das Fest-Menü einbinden.

Darüber hinaus empfiehlt der Gastroenterologe den Alkoholkonsum im Blick zu behalten. "Alkohol macht Appetit. Die Produktion von Gallensaft und Magensäure wird angeregt, und wir essen unbewusst über den Hunger hinaus. So werden zusätzliche Kalorien aufgenommen. Und, Alkohol ist ziemlich kalorienreich und verzögert die Verdauung."

Auch wenn Weihnachten eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit ist, rät der Mediziner aus dem HELIOS Klinikum Uelzen dazu, die Bewegung nicht zu vergessen.

"Bereits ein Spaziergang verbrennt Kalorien. Zudem werden im Körper Botenstoffe wie Endophin und Serotin freigesetzt", erklärt er. "Die machen bekanntlich glücklich." Und wer zu Weihnachten auf seine Ernährung achtet und sich viel bewegt, braucht nach den Feiertagen den Schritt auf die Waage nicht zu fürchten.

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