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Erhebung des Statistischen Landesamtes über die Lebensverhältnisse in Deutschland

Mit Beginn des Jahres 2018 wird eine Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) durch die statistischen Ämter der Länder durchgeführt.

Hierbei handelt es sich um die größte Erhebung in der EU. Deutschlandweit werden hierzu über 80.000 Haushalte befragt. In Niedersachsen mehr als 7.700.

Die EVS ist eine wichtige amtliche Statistik über die Lebensverhältnisse in Deutschland. Sie liefert Informationen über die Einkommens-, Vermögens- und Schuldensituation, die Konsumausgaben, die Ausstattung mit Gebrauchsgütern sowie die Wohnsituation der privaten Haushalte.

Aufgrund des großen Erhebungsumfangs ist die EVS in besonderem Maße geeignet, die Einkommenssituation, den Lebensstandard und die Verbrauchsverhältnisse der Gesamtbevölkerung und ihrer verschiedenen Gruppen abzubilden.

Die EVS ist eine wichtige Informationsgrundlage für die Sozial-, Steuer- und Familienpolitik sowie die Armuts- und Reichtumsberichterstattung. Des Weiteren werden diese Daten zur Festlegung des Wägungsschemas der Verbraucherpreisstatistik sowie zur Berechnung der Regelsätze in der sozialen Grundsicherung verwendet.

Das Landesamt für Statistik Niedersachsen freut sich über jeden freiwilligen Teilnehmer.

Weitere Informationen finden sie hier www.statistik.niedersachsen.de

Glasklarer Durchblick in der Berufswelt

Arbeitskreis Schule/Wirtschaft zu Besuch bei Heideglas in Uelzen

 

Nicht wenige Jugendliche und auch so manche Lehrkraft wünschen sich mehr Orientierung in der Welt der Berufe.

Was verbirgt sich hinter den Berufsbildern, was passt zu mir und welche Möglichkeiten bieten die Betriebe in der Region?

Auf Entdeckungstour lud kürzlich der Arbeitskreis Schule/Wirtschaft des Arbeitgeberverbandes Lüneburg-Nordostniedersachsen in das Uelzener Unternehmen Heideglas ein.

Der Einladung der Arbeitskreisleiter Frank Schütte und Jörg Krüger, beide Lehrkräfte an den BBS I Uelzen, folgten rund 25 Lehrkräfte und Berufsberater.

Tanja Neumann, Glasermeisterin und Betriebsleiterin in dem Familienunternehmen, stellte mit ihrem Team den Betrieb und die vielfältigen Anwendungsbereiche des zerbrechlichen Werkstoffes vor.

Und dass Glas nicht Glas ist, konnten die Pädagogen sogar an der Werkbank selbst feststellen.

"Uns ist es wichtig, die Lehrkräfte und Vertreter der regionalen Unternehmen zusammenzubringen, damit wir Informationen aus erster Hand erhalten können", begründet Renate Peters vom Arbeitgeberverband das Engagement der Arbeitgeber. "Berufs- und Studienorientierung sind wichtige Aufgaben der Schulen, die Schulen brauchen dabei jedoch die Unterstützung der Wirtschaft", ist sich Peters sicher.

Für Tanja Neumann sind die Zeugnisse der Bewerber nicht entscheidend relevant. "Am Ende muss uns der Mensch überzeugen, daher legen wir Wert auf ein Praktikum", erläutert sie das Auswahlverfahren.

Linus, der Auszubildende im ersten Lehrjahr, hat die Vielfalt der Tätigkeiten bei seinem Schulpraktikum in dem Betrieb überzeugt. "Mir hat es gefallen, dass jeder Auftrag anders und kein Tag wie der andere ist", sagt der Jugendliche. Und Alina hat während ihrer ersten Ausbildung zur Erzieherin festgestellt, dass das Handwerk ihre Berufung ist. "Ich bin endlich richtig zufrieden. Die Ausbildung hier ist echt mein Ding", freut sich die junge Frau.

Stolz auf seine Mitarbeiter ist der Inhaber Thorsten Neumann, der vor einigen Jahren den Schritt in die Selbständigkeit wagte und heute zwölf Mitarbeiter beschäftigt. Ausgezeichnet mit diversen Preisen blickt das Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft.

Für die Ausbildung in einem Glasfachbetrieb warben auch Roger Möhle, Geschäftsführer der Glaser-Innung Niedersachsen, und Landeslehrlingswart Tim Veersmann: "Der Beruf macht Spaß, besonders in einem Unternehmen wie Heideglas Uelzen."

Schule/Wirtschaft ist eine seit mehr als 60 Jahren bestehende, freiwillige Kooperation der Wirtschaft mit den Schulen in der Region.

In dem Arbeitskreis engagieren sich Pädagogen und Vertreter der lokalen Unternehmen, um gemeinsam an der ökonomischen Bildung und der Berufsorientierung der Schüler zu arbeiten. Unterstützt wird der Arbeitskreis durch den Arbeitgeberverband Lüneburg-Nordostniedersachsen e.V.

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