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Kuhlau-Wettbewerb 2017 startet

Noch Gasteltern gesucht

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren: Ab dem 8. Oktober stehen 95 junge Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Welt auf der Bühne des Theaters an der Ilmenau in Uelzen.

Eine Woche lang zeigen Flötisten und Pianisten aus 26 Ländern beim 17. Internationalen Flötenwettbewerb Friedrich Kuhlau ihr Können.

Den Wettbewerb zeichnet neben der hochklassigen Musik auch die Nähe der jungen Künstler zu den Uelzenern aus. Viele Familien nehmen Teil­nehmer auf und engagieren sich in hohem Maße. Sie beherbergen, verpflegen und fahren die Musiker. Bei Auftritten wird mit dem "Schützling" mitgefiebert. Teilnehmer wie Gasteltern schätzen den kulturellen Austausch. In diesem Jahr ist es trotz großer Beteiligung der Uelzener noch nicht gelungen, alle Gäste unterzubringen.

"Für 15 junge Musiker fehlen noch Unterkünfte. Über jeden, der noch kurzfristig einen Teilnehmer aufnehmen kann, freuen wir uns sehr", sagt Birte Ebermann, Kulturmanagerin der Hansestadt Uelzen. Die Organisatoren sind über einen Anruf unter 0581-800 6248 oder eine E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Der Wettbewerb findet seit 1970 zu Ehren des Uelzener Komponisten Friedrich Kuhlau statt.

In drei Durchgängen müssen die jungen Musiker die Jury mit Kompositionen von Friedrich Kuhlau überzeugen, um mit einem Preis ausgezeichnet zu werden. Bei den Vorspielen und beim kostenlosen Abschlusskonzert am Sonnabend, 14. Oktober, um 20 Uhr, im Theater an der Ilmenau sind selbstverständlich die gastgebenden Familien und alle interessierten Besucher herzlich willkommen.

Foto: Oliver Huchthausen

Mehr Elektrofahrzeuge im Landkreis Uelzen unterwegs – aber wo Strom tanken?

Zuschüsse für öffentliche Ladesäulen ab sofort erhältlich

Seit Beginn des Jahres ist die Zahl der im Landkreis Uelzen zugelassen Fahrzeuge mit Elektroantrieb um 38 Prozent auf 207 Fahrzeuge gestiegen.

Bei den Neuzulassungen handelt es sich hauptsächlich um kombinierte Elektrofahrzeuge, sogenannte Hybridfahrzeuge, mit Elektro- und Verbrennungsmotor. Die Vermutung liegt nah, dass das fehlende Netz von Ladepunkten der ausschlaggebende Grund gegen reine Elektroautos ist.

Deshalb soll mit einem Förderprogramm des Bundes Abhilfe geschaffen werden. Wer eine öffentlich zugängliche Ladesäule für Elektrofahrzeuge errichten möchte, erhält ab sofort Zuschüsse. Insgesamt werden vom Bund 100 Millionen Euro für den Ausbau der Ladepunkte für E-Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Damit sollen 2.000 Normal- und 1.000 Schnellladepunkte (> 22 Kilowatt) erreichtet werden. Ziel ist es, ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Netz an Ladeinfrastruktur zu erreichten, so dass Elektrofahrzeuge überall in Deutschlang schnell und unkompliziert nachgeladen werden können.

"Für Gastronomie, Hotels, Einzelhandel oder Arbeitgeber ist die Gelegenheit jetzt günstig durch eine E-Ladesäule Kunden anzulocken", so Laura Elger,  Klimaschutzbeauftragte der Hansestadt Uelzen. "Nutzer von E-Autos planen gezielt ihre Strecken nach Ladepunkten und nutzen den Ladevorgang für einen Einkauf, Stadtbummel, Mittagessen oder eine Übernachtung."

Antragsberechtigt für die aktuelle Förderung sind sowohl Unternehmen, Vereine, Kommunen, als auch Privatpersonen oder Interessen- oder Hausgemeinschaften. Wichtigste Voraussetzung ist, dass die Ladesäule 24 Stunden öffentlich zugänglich ist und dass der Antrag gestellt wird, bevor der Bau in Auftrag gegeben wurde. Es wird ein Investitionszuschuss von maximal 40 Prozent gezahlt, der für Normalladepunkte auf maximal 2.500 Euro und für Schnellladesäulen (> 22 Kilowatt) auf 30.000 Euro begrenzt ist. Ergänzend wird der Netzanschluss gefördert. Die Antragsfrist endet am 30.Oktober 2017. Fragen beantwortet die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen telefonisch unter: 04941/602-555 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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