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Neue Wagen zum Jubiläum

Ohne die entsprechende Ausstattung geht es nicht

Walter Rohrer (l.), Axel Ziegeler, Bürgermeister Jürgen Markwardt

104 Feuerwehrmänner und - frauen zählt die Uelzener Feuerwehr, die am vergangenen Samstag vor 150 Jahren, am 18. Juni 1867, gegründet wurde. Den Geburtstag als Anlass nutzten die Mitglieder um ihre Arbeit den Uelzenern auf dem Herzogenplatz vorzustellen.

Länge: 24.28 Min.

Ohne die entsprechende Ausstattung geht es nicht: Beim Infotag wurden der Wehr zwei neue Fahrzeuge übergeben. Zum einen ein Bus für die Jugendfeuerwehr. Finanziert wurde er mit Hilfe des Fördervereins der Wehr, der 45.000 Euro zur Verfügung stellte. Über Jahre hinweg sei der Betrag mit Hilfe auch von Spenden zusammengetragen worden, sagt Vereinsschriftführer Hans Stelzer.

Feuerwehr Uelzen: Im Einsatz wie vor 150 Jahren


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Ebenfalls übergeben wurde ein Kommandowagen, mit dem die Wehrführung während der Bereitschaftsdienste schnell zu den Einsatzorten eilen kann. Wenige Minuten nachdem Walter Rohrer von Sternpartner einen symbolischen Schlüssel für den Wagen zunächst an Bürgermeister Jürgen Markwardt übergeben hatte, der ihn weiter an Stadtbrandmeister Axel Ziegler reichte, war dann der Kommandowagen auf seiner Jungfernfahrt. Ein Brand war in einem Mehrparteienhaus an der Hauenriede ausgebrochen. Auch die Drehleiter rückte aus, mit der später am Tag auch noch eine Person vom Rathausdach "gerettet" wurde - diesmal handelte es sich aber nur um eine kleine Übung, die für die Besucher des Infotages organisiert worden war.

"Die Uelzener können dankbar für diese Wehr sein", sagte Bürgermeister Jürgen Markwardt. In anderen Städten, so weit müsse man dafür nicht fahren, hätten Wehren ihre Not, eine Mannschaft zusammen zu bekommen. Dank auch der Uelzener Jugendwehr, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiert, gebe es solche Personalnöte in Uelzen nicht.

Die Feuerwehrmänner demonstrieren zudem, wie sich die Technik in den Jahrzehnten veränderte. Kameraden bildeten eine Eimer-Kette um eine historische Pumpe zu befüllen, die das Wasser erst transportiert, wenn noch vier Männer mit ihrer Körperkraft pumpen. Das moderne Pendant kann innerhalb von zwei Minuten 5000 Liter versprühen.

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