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Holocaust Gedenktag: Ein Zeichen gegen Rechts

Fast 100 Menschen kamen zum Mahnmal am Rathaus und besuchten direkt anschließend auch den Gedichte- und Liederabend der Berliner Künstlerin Cathrin Alisch im Ratsaal. Starke Worte von Uelzens stellvertretender Bürgermeisterin Brigitte Kötke und Dr. Christine Böttcher vom Geschichtskreis, der das Gedenken organisiert hatte.

Länge: 9.56 Min.

"Wir wehren uns gegen die Scharfmacher von rechts und verneigen uns vor den Opfern", sagte Brigitte Kötke in ihrer kurzen Ansprache am Mahnmal. Sie spielte damit auf die Aussage von Björn Höcke, Sprecher des AfD-Landesverbandes in Thüringen, an. Der hatte bei einer Veranstaltung in Dresden in Anspielung auf das Holocaust-Mahnmal in Berlin von einem "Denkmal der Schande" gesprochen.

Die Erinnerungskultur sei angegriffen worden, sagte Christine Böttcher bei der Eröffnung des Gedichte- und Liederabends. "Dagegen verwahren wir uns." Man werde weiterhin an die deutschen Verbrechen erinnern und sich weiter für eine friedliche Welt einsetzen.

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