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Autobahn 39: Planung des ersten Abschnitts ist abgeschlossen

IHK begrüßt Fortschritt in A-39-Planung

Wirtschaft wünscht sich zügigere Verfahren

Die Planfeststellungsbehörde in Hannover hat den Planfeststellungsbeschluss für den 14,2 Kilometer langen 7. Abschnitt der Autobahn 39 zwischen Ehra (Landesstraße 289) und Wolfsburg (Bundesstraße 188) veröffentlicht. Damit ist dieser Teil der Autobahn der erste fertig geplante Abschnitt des insgesamt aus sieben Planungsabschnitten bestehenden Straßenbauprojektes zwischen Lüneburg und Wolfsburg. "Wir kommen dem Bau damit einen großen Schritt näher", sagt Michael Zeinert, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg.

"Es geht merklich voran. Wir begrüßen es sehr, dass die Planungen im südlichen Bereich der A 39 nach knapp dreieinhalbjähriger Planfeststellung zu einem Abschluss kommen."

Dass die A 39 dringend kommen muss, hat die IHK bereits 2014 in einem Gutachten nachgewiesen: Demzufolge hat der Lückenschluss der A 39 Vorteile für die Wirtschaft in der Region und vor allem auch für die Menschen und Gemeinden entlang der B 4, die vom Durchgangsverkehr entlastet werden.

Die A 39 verbessert die Erreichbarkeit von insgesamt 566.000 Einwohnern und rund 27.000 Unternehmen. Durchschnittlich 40.000 Fahrzeuge werden im Jahr 2030 auf der A 39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg täglich unterwegs sein – 12.000 davon Lkw.

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"Mobilität ist die Grundlage des gesellschaftlichen Lebens und des unternehmerischen Wirtschaftens. Die A 39 ist die Lebensader unserer Region", sagt Zeinert: "Und ein Wunsch einer deutlichen Mehrheit: Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage von 2015 im Auftrag unserer IHK wollen 70 Prozent der Bevölkerung die A 39. 79 Prozent glauben, dass die A 39 Vorteile für die Region bringt."

Um die Vorteile für die Region ausspielen zu können, muss der Lückenschluss zwischen Lüneburg und Wolfsburg vollständig fertig sein. Deshalb fordert die IHK eine möglichst schnelle Umsetzung. "Wir freuen uns über die Fortschritte, aber insgesamt dauert die Planung und Umsetzung zu lang", sagt Michael Zeinert.

"Unsere Nachbarn Dänemark und die Niederlande machen es uns vor: Mit schlanken Prozessen werden dort Infrastrukturprojekte deutlich schneller geplant und umgesetzt – ohne Einbußen bei der Qualität und mit Blick auf europäisches Recht."

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