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Elektrisch Autofahren ist längst keine Zukunftsmusik mehr

Interesse und Informationsbedarf zum Thema E-Auto sind groß

Foto Hansestadt Uelzen: Erfahrungsberichte von E-Fahrzeug Nutzern, v.l.: Klimaschutzmanagerin Laura Elger, Professor Sven Strube, Frank Beß, Henning Schröder und Thomas Körding.

Informationsveranstaltung der KVHS räumt mit Bedenken und Vorurteilen auf

Das zeigten die rund 40 Zuhörer am Donnerstagabend beim Vortrag "Elektrisch Autofahren - Zukunftsmusik oder schon praxistauglich?" im Alten Rathaus in Uelzen. Der Verkehrsexperte Professor Sven Strube - passend zum Thema angereist mit dem Elektrofahrzeug - erklärte anschaulich, dass die zunehmende Knappheit von Öl und die Luftverschmutzung in Städten eine Umstellung auf Elektromobilität notwendig machen.

Die meisten E-Fahrzeuge gibt es derzeit in China, den USA und Norwegen – aber Deutschland holt auf:

Die Zahl der neuzugelassenen E-Fahrzeuge überstieg schon im Oktober 2017 deutlich die Zahlen der Vorjahre. Diese Entwicklung ist auch im Landkreis Uelzen zu beobachten, wo die Zahl der Elektrofahrzeuge seit Januar um 38 Prozent anstieg.

Ausführlich wurden auch gängige Gegenargumente wie Reichweite, Ladeinfrastruktur und Kosten behandelt. Ein batteriebetriebenes E-Fahrzeug ist schon heute wirtschaftlich nutzbar, wenn es viel gefahren wird, die Fahrten regelmäßig 50 bis 150 km betragen und das Fahrzeug längere Standzeiten zum Aufladen hat.

"Die idealen Nutzer sind Pendler aus dem ländlichen Raum, die täglich längere Strecken in die Stadt zur Arbeit fahren", sagt Strube.

Geladen wird idealerweise zu Hause an einer normalen Schuko Steckdose, wenn das Fahrzeug ohnehin etliche Stunden steht. Inzwischen sind auch elektrisch Reichweiten von etwa 300 km möglich. In Kombination mit einer eigenen Photovoltaikanlage rechnet sich ein E-Fahrzeug noch schneller.

Ausbaubedarf für E-Ladesäulen sieht Professor Strube vor allem an Autobahnraststätten, einzelnen Bundesstraßen und überregionalen Einkaufs- oder Tourismuszielen.

Drei E-Fahrzeug Besitzer aus der Region berichteten im Anschluss an den Fachvortrag über ihre eigenen Erfahrungen.

Das Fazit war durchweg positiv

Niemand ist bislang stehen geblieben, weil die Batterie leer war. Weder auf ein tolles Fahrgefühl noch auf gute Beschleunigung muss man beim E-Fahrzeug verzichten.

Die Veranstaltung wurde als Kooperation zwischen der Kreisvolkshochschule Uelzen/Lüchow-Dannenberg und dem Klimaschutzmanagement der Hansestadt Uelzen angeboten.

Weitere Informationen, z.B. zu aktuellen Förderprogrammen, erhalten Sie bei der Klimaschutzmanagerin der Hansestadt Uelzen unter 0581 800-6316 oder unter www.klimaschutz-in-uelzen.de

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