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Stipendiaten-Programm entlastet angehende Ärzte finanziell und bietet fachliche Unterstützung

Förderung für Studenten der Humanmedizin

Katharina Schäfer ist eine von aktuell drei Stipendiaten des Helios Klinikums Uelzen. Foto: Helios Kliniken

Kann ich mir ein Studium finanziell leisten? Wie bekomme ich Uni und Nebenjob unter einen Hut? Werden meine Noten unter der Doppelbelastung leiden?

Diese und weitere Fragen stellen sich viele angehende Studenten, bevor sie sich für ihren Wunschstudiengang einschreiben. Damit sich angehende Ärzte ganz auf ihre Ausbildung konzentrieren können, bietet das Helios Klinikum Uelzen Studenten der Humanmedizin ein Stipendium an.

"Bis zum Examen erhalten die Stipendiaten von uns jeden Monat eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 500 Euro", sagt Dr. Uli-Rüdiger Jahn.

Der Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie ist Koordinator des Stipendiaten-Programms und Mentor der Stipendiaten.

Neben der monatlichen Zuwendung können die angehenden Ärzte auch uneingeschränkt auf die digitale Helios-Zentralbibliothek mit rund 1.000 Fachzeitschriften und 25.000 E-Books zugreifen sowie einen kostenfreien Zugang zum Wissensportal "Amboss" nutzen. Zudem stellt das Helios Klinikum Uelzen jedem Stipendiaten einen Ansprechpartner aus der Wunschdisziplin zur Seite. "Wir möchten die Studenten in ihrer universitären Ausbildung begleiten und sie fachlich unterstützen, indem wir ihnen zum Beispiel Hospitationen und Praktika in unserem Haus oder in anderen Helios-Kliniken vermitteln", sagt Dr. Jahn.

Im Gegenzug verpflichten sich die Stipendiaten dazu, nach dem Abschluss ihres Studiums zumindest einen Teil ihrer Facharztausbildung im Helios Klinikum Uelzen zu absolvieren.

Katharina Schäfer ist eine von aktuell drei Stipendiaten des Helios Klinikums Uelzen. Die gebürtige Mayenerin studiert im sechsten Semester Humanmedizin in englischer Sprache an der Medizinischen und Pharmazeutischen Universität Târgu Mureş in Rumänien. Aufgrund der Anerkennung des Studiengangs in den USA erhält sie mit ihrem Abschluss automatisch das Amerikanische Staatsexamen. Sie sagt: "Ich muss an meiner Uni Studiengebühren bezahlen, zudem Wohnung und Lebensunterhalt finanzieren. Das Stipendium nimmt für mich den Druck raus, denn ich weiß, dass ich mir keine Sorgen um das Geld machen muss." Nach dem Studium möchte die 22-Jährige in der Kinder- und Jugendmedizin arbeiten. Während ihrer Famulaturen (Pflichtpraktika) kann sie im Helios Klinikum Uelzen schon einmal in ihre Wunschabteilung hineinschnuppern. "Ich finde es super, dass ich schon jetzt in das Team integriert werde, die Abläufe kennenlerne und weiß, wie bestimmte Dinge gehandhabt werden", sagt Katharina Schäfer.

Klinikgeschäftsführer Dr. Osman Mersinli: "Insbesondere in ländlichen Regionen wird es zunehmend schwerer, gut ausgebildete Ärzte für die Arbeit in der Klinik zu gewinnen. Durch das Stipendiaten-Programm möchten wir junge Fachkräfte deshalb möglichst langfristig an uns binden."

Die Stipendiaten müssen das Stipendium nicht zurückzahlen, wenn sie nach dem Abschluss ihres Studiums eine mindestens dreijährige Beschäftigung im Rahmen ihrer Facharztweiterbildung im Helios Klinikum Uelzen aufnehmen.

Wer sich gegen eine Anstellung entscheidet, muss die finanziellen Zuwendungen zurückzahlen. Wird die Facharztweiterbildung im Uelzener Krankenhaus begonnen, aber weniger als drei Jahre fortgeführt, reduziert sich der Rückzahlungsbetrag entsprechend. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Mehr Infos erhalten Interessierte unter www.helios-gesundheit.de/uelzen

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