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Die Uelzena eG ist top in Sachen Ausbildung

Uelzena eG als erster Betrieb in Uelzen zertifiziert

Siegelübergabe bei der Uelzena (v.l.): Heidrun von Wieding (IHK) sowie von der Uelzena eG Steffen Baucke (Personalabteilung), Miriam Bechtloff (Personalabteilung/Ausbilderin), Robert Dömland (Lager/Ausbilder), Christoph Bonmann (Geschäftsführer Finanzen & Personal), Felix Rehn (Auszubildender), Ina Hinrichs (Personalleitung) und Lukas Koch (Auszubildender). Foto: Philipp Schulze

Neues IHK-Siegel bescheinigt exzellente Ausbildungsqualität

Die Uelzena eG ist top in Sachen Ausbildung. Das bestätigt dem Unternehmen jetzt das neue Qualitätssiegel "Exzellente Ausbildungsqualität" der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg – als erstem Betrieb in Uelzen.

"Unser Engagement in Sachen Ausbildung ist schon groß", sagt Personalleiterin Ina Hinrichs. "Dass jetzt unabhängige Experten mit dem Siegel bescheinigen, dass wir eine sehr gute Ausbildung bieten, ist eine hervorragende Auszeichnung und Bestätigung."

Das Siegel hat die IHK als einen Baustein gegen den Nachwuchsmangel auf den Weg gebracht. Hintergrund ist, dass mehr als jeder dritte Betrieb im IHK-Bezirk nicht alle Ausbildungsplätze besetzen kann, so das Ergebnis der IHK-Ausbildungsumfrage 2018. "Die Ursachen sind vielfältig", sagt IHK-Ausbildungsberaterin Heidrun von Wieding, aber klar sei: "Je besser Unternehmen ausbilden, desto mehr profitieren die Azubis von ihrem Berufseinstieg. Langfristig sorgt das dafür, dass die duale Ausbildung attraktiver für junge Menschen wird."

Ausbildungsmarketing, Ablauf, Rahmenbedingungen und Ansprechpartner während der Ausbildung und Ausbildungsabschluss – fünf Kategorien sind für das Siegel "Exzellente Ausbildungsqualität" entscheidend.

Im ersten Schritt geht es um eine Selbsteinschätzung: 33 Fragen zu den genannten Kategorien müssen die Unternehmen in einem Qualitäts-Check beantworten. Wie sind Ausbildungsvergütung und Arbeitszeiten geregelt? Gibt es einen detaillierten Ausbildungsplan und klar zuständige Ausbildungsverantwortliche? Erhalten die Azubis regelmäßig Feedback? Gibt es Förderangebote für lernbeeinträchtigte Jugendliche und werden die Azubis auf die Abschlussprüfung vorbereitet? Auch ist relevant, ob die Betriebe Projekte zur Berufsorientierung umsetzen und ob während der Ausbildung ein Austausch im In- oder Ausland vorgesehen ist.

"Durch den Qualitäts-Check erhalten die Unternehmen eine strukturierte Darstellung des Ist-Zustands und damit eine erste Idee, wo es möglicherweise Verbesserungspotenzial gibt", erklärt Heidrun von Wieding. Auf Wunsch geben dann im zweiten Schritt die IHK-Ausbildungsberater auf Grundlage der Selbsteinschätzung Tipps und Hilfestellungen.

Möchte sich das Unternehmen im dritten Schritt seine guten Ausbildungsleistungen durch das Qualitätssiegel bescheinigen lassen, muss es einer Überprüfung standhalten.

Drei unabhängige Juroren – ein IHK-Ausbildungsberater sowie zwei externe Ausbildungsexperten – prüfen die Antworten aus dem Qualitäts-Check. Bei erfolgreichem Durchlauf wird die "Exzellente Ausbildungsqualität" bescheinigt. Ein detaillierter Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen vervollständigt das Verfahren.

Der Qualitäts-Check und die Fachberatung sind kostenfrei, erst wenn es zum Audit kommt, werden, je nach Anzahl der Auszubildenden, Entgelte zwischen 700 und 1.400 Euro fällig.

Eine Investition, die sich auszahlt, sagt Personalleiterin Hinrichs: "Den Wettkampf um die Bewerber spüren auch wir schon. Die Vorbereitung auf das Audit und der Austausch mit den Experten haben uns Ideen geliefert, in welchen Bereichen wir uns noch besser aufstellen können." Außerdem hilft das Siegel, die exzellente Ausbildungsleistung sichtbar zu machen.

Alle zertifizierten Unternehmen werden auf der IHK-Homepage unter www.ihk-lueneburg.de/topausbildung veröffentlicht.

Die Unternehmen selbst können Urkunde und Logo des Qualitätssiegels werbewirksam einsetzen, beispielsweise in Stellenanzeigen oder auf der unternehmenseigenen Homepage.

"Das Qualitätssiegel soll aber nicht nur Marketingcharakter haben, sondern nachhaltig wirken", betont Heidrun von Wieding.

Eine Idee sei es, dass ausgezeichnete Unternehmen ihre guten Beispiele an andere weitergäben, beispielsweise bei Erfahrungsaustauschen in dem IHK-Ausbildernetzwerk Dialog Ausbildung.

Fragen zum IHK-Siegel "Exzellente Ausbildungsqualität" beantwortet IHK-Ausbildungsberaterin Heidrun von Wieding, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 05141 9196-14. Weitere Informationen auch unter www.ihk-lueneburg.de/topausbildung

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