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Noch 252 freie Ausbildungsplätze im Kreis Uelzen

Lebensmitteltechniker stark gefragt - Ernährungsindustrie sucht 23 Azubis

Technik hinterm Essen. Azubis in der Lebensmittelindustrie sind längst am 3D-Drucker aktiv. Die Gewerkschaft NGG weist auf freie Ausbildungsplätze in der Branche hin. Foto: NGG

Azubis gesucht -Zum Start des neuen Ausbildungsjahres gibt es im Kreis Uelzen aktuell 252 freie Ausbildungsplätze.

Damit sind noch 38 Prozent aller gemeldeten Lehrstellen unbesetzt. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Lüneburg beruft sich dabei auf neueste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Gewerkschafter Steffen Lübbert appelliert an Schulabgänger, sich auch in der Ernährungsbranche umzusehen: „Vom Milchtechnologen bis zur Chemielaborantin – die Lebensmittelindustrie bietet hochtechnische Berufe bei überdurchschnittlicher Bezahlung. Im Kreis Uelzen haben Firmen jetzt noch 23 freie Plätze für künftige Experten rund ums Essen und Trinken zu vergeben.“

Die Ernährungsindustrie ist der viertgrößte Industriezweig in Deutschland – und mit rund 2.300 Beschäftigten allein im Kreis Uelzen ein "wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region", so Lübbert.

Nach Einschätzung des NGG-Geschäftsführers dürften gelernte Fachleute künftig kaum Probleme haben, hier eine passende Stelle zu finden.

"Gefragt ist insbesondere die Fachkraft für Lebensmitteltechnik. Wer das lernt, hat nach der Ausbildung einen soliden Titel in der Hand. Je nach Betrieb können Gesellen eine Spezialisierung etwa für Getränke, Brot- oder Süßwaren draufsatteln und es bis zum Industriemeister bringen", erklärt Lübbert.

Aber Lebensmitteltechniker seien nicht nur "Experten für Kekse, Käse und Kuchen". Die Digitalisierung schreite in ihrem Berufsfeld so schnell voran wie in kaum einer anderen Branche. "Künstliche Intelligenz ist in der Ernährungsindustrie längst angekommen und steuert zum Beispiel Abläufe in der Lagerlogistik. Das macht die Jobs nicht nur für Mechatroniker und Computerspezialisten interessant. Die neuen Technologien bieten ganz neue Möglichkeiten – vom Ausprobieren neuer Rezepte bis hin zur App-basierten Kommunikation mit dem Verbraucher", so Steffen Lübbert.

Weitere Infos rund um Berufe in der Ernährungsindustrie und offene Ausbildungsplätze vor Ort gibt es auf der Azubi-Börse der Arbeitsagentur: www.berufenet.arbeitsagentur.de

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