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"Sag´s uns einfach"

Bürgermelder der Hansestadt wird rege genutzt

Foto Hansestadt Uelzen: Auch kleinere Stolperfallen auf den Gehwegen werden über „Sag`s uns einfach“ gemeldet. Die Betrieblichen Dienste der Hansestadt beheben viele Schäden.

Seit einem Jahr ist auf der Internetseite der Hansestadt Uelzen der Bürgermelder aktiv

Über das Portal "Sag´s uns einfach" können Einwohner das Rathaus auf Probleme hinweisen: illegale Müllablagerungen, beschädigte Bänke oder kaputte Fußwege beispielsweise.

Mehr als 410 Nachrichten sind es bis heute geworden. "Mit der Resonanz sind wir sehr zufrieden. Dieser neue Weg der Bürgerbeteiligung hat sich bewährt", stellt Bürgermeister Jürgen Markwardt fest.

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Sag´s uns einfach


Gemeldet werden vor allem die vielen kleinen Dinge, die das Lebensumfeld attraktiver machen können und dazu beitragen, dass man sich in seiner Umgebung wohl fühlt. Ein Blick auf die städtische Seite im Internet bestätigt diese Sicht: Vor allem die Kategorien Straßen-, Rad-  und Gehwegschäden, defekte Straßenlaternen, Verschmutzungen und allgemeine Meldungen haben die meisten Eintragungen. Die genauen Ortsangaben, die mit der Verortung über das Smartphone oder am PC möglich sind, helfen bei der schnelleren Abarbeitung des Anliegens.

Im Gros der Fälle habe man auf die Hinweise zeitnah reagieren können. "Doch nicht immer lassen sich die Mängel sofort beheben", erklärt Stadtsprecherin Ute Krüger. Größere Schäden wie im Straßenbelag oder an defekten Ampeln machen in der Regel weitergehende Prüfungen oder umfangreichere Maßnahmen notwendig, die mehr Zeit in Anspruch nehmen. Straßenschäden werden beispielsweise notiert und zunächst in ein Unterhaltungsprogramm Pflasterarbeiten aufgenommen, das dann nach und nach abgearbeitet wird. Hinweise auf Grünflächenpflege müssen ebenfalls zunächst in den Arbeitsplan einfließen.

Es ist erkennbar, dass viele Bürger bei der Erfassung der Meldung die erste Auswahl "Allgemeine Meldung" und keine Unterkategorie wählen. Bei gezielterer Auswahl könnte die Meldung noch schneller zum richtigen Ansprechpartner gelangen. "Es ist hilfreich, wenn der "Melder" Telefonnummer oder E-Mail-Adresse mit angeben würde", so Krüger.

Diese Daten werden nicht veröffentlicht, sondern dienen lediglich der  Kontaktaufnahme bei Nachfragen. Liegt eine E-Mail-Adresse vor, erfolgt die schriftliche Rückmeldung automatisch.

"Die Bürger arbeiten als Kümmerer mit und zeigen uns, was stört und was geändert werden könnte", sagt Krüger.

Die einfache Bedienung, die ständige Verfügbarkeit des Systems und die schnelle Aufgabenerledigung wurden von den Mängelmeldern positiv hervorgehoben. Gleichwohl bleibt man in der Kommune am Ball und prüft regelmäßig mögliche Verbesserungen. Andererseits gibt es auch immer mal Klagen, für die die Hansestadt der falsche Ansprechpartner ist.

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