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Sanierung des Theaters an der Ilmenau startet ab Frühjahr 2020

Bauzeit beträgt rund ein Jahr – kommende Spielsaison 2019/2020 nicht betroffen

Theater an der Ilmenau, Foto Hansestadt Uelzen

Der Rat der Hansestadt Uelzen hat im vergangenen Dezember beschlossen, das Theater an der Ilmenau zu sanieren.

Die Gesamtkosten für eine neue Bühnentechnik sowie bauliche Neuerungen an der Fassade und im Eingangsbereich einschließlich des Foyers umfassen rund 6 Millionen Euro. Auch die Organisation und das Management der Spielstätte sollen professionalisiert werden.

Wenn alles nach Plan läuft, wird die Sanierung des Theaters an der Ilmenau im Frühjahr 2020 starten.

Die gesamte Spielzeit 2019/2020 kann damit noch auf der Theaterbühne stattfinden. Es ist vorgesehen, die Spielstätte mit Beginn der Bauarbeiten ab April/Mai 2020 für rund ein Jahr zu schließen. Allerdings hängt die Dauer der Schließzeit auch vom begrenzten Markt für bühnentechnische Arbeiten ab. Um das Projekt in Uelzen in diesem Zeitrahmen abzuschließen, müssen ausreichend freie Kapazitäten bei Spezialfirmen bestehen.

Ziel der Hansestadt ist, das Theater an der Ilmenau zur Spielzeit 2021/2022 nach Abschluss aller Arbeiten wieder in Betrieb zu haben.

Solange das Theater als Spielort nicht zur Verfügung steht, wird der Kulturkreis Uelzen mit einem Veranstaltungsangebot auf andere Häuser in der Hansestadt ausweichen.

Derzeit bereitet das Gebäudemanagement Uelzen ein europaweites Vergabeverfahren für die Neuplanung der Bühnentechnik vor.

Die Ausschreibung erfolgt Ende Februar. Bis zum Sommer soll ein Büro ausgewählt werden, mit den komplexen Planungen beginnen und die Ausschreibung der technischen Sanierungsarbeiten entwerfen. Diese Arbeiten werden im Anschluss in einem nationalen Verfahren vergeben – so sieht es das Vergaberecht vor. Die Ausschreibung der baulichen Sanierung erfolgt parallel in Zusammenarbeit mit einem Architektenbüro.

Bis zur Wiedereröffnung 2021 wird auch das Management des Theaters neu aufgestellt.

Hierfür arbeitet die Hansestadt bereits mit INTHEGA, der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen, zusammen. Kein einheitliches Auftreten und Marketing, zu viele unterschiedlich platzierte Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten - Themen, die es anzupacken gilt. Ein Vertreter von INTHEGA wird dem städtischen Kulturausschuss in dessen Sitzung am 21. März Lösungsmöglichkeiten vorstellen. Im Raum steht beispielsweise, eine eigene Abteilung Theater im Rathaus einzurichten, um dort alle Prozesse und Aufgaben zusammenzuführen oder die technische Leitung enger an die Stadtverwaltung zu binden.

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