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Sichtbares Zeichen für friedliche Welt

Bürgermeister Jürgen Markwardt zeigt Flagge

Foto: Stadt Uelzen; Die Flagge "Mayors for Peace" liegt im Rathaus bereit

Die Flagge "Mayors for Peace" weht am Mittwoch, 8. Juli, vor dem Rathaus der Stadt Uelzen.

Bürgermeister Jürgen Markwardt will damit ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen setzen. Das weltweite Städtebündnisses "Bürgermeister für den Frieden" (Mayors for Peace) fordert mit dem Flaggentag den Verhandlungsbeginn für ein ausnahmsloses Verbot von Atomwaffen. An der am selben Tag stattfindenden Jahresversammlung der deutschen Bürgermeister für den Frieden nimmt für Uelzen der Erste Stadtrat Dr. Florian Ebeling teil. Hannover ist in diesem Jahr Gastgeber für diese Tagung.

Die "Mayors for Peace" erinnern an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996, das im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen zustande gekommen ist. Danach verstößt bereits die Androhung des Einsatzes von Atomwaffen gegen internationales Recht und gegen Vorschriften und Prinzipien des humanitären Völkerrechts.

"In der Überzeugung, dass Städte keine Angriffsziele sein dürfen und eine Zukunft ohne Atomwaffen der Menschheit neue Perspektiven schafft, treten die "Mayors for Peace" für die Abschaffung der Atomwaffen und für den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrages ein", erklärt Jürgen Markwardt.

Uelzen ist 2008 dem internationalen Netzwerk beigetreten. Heute gehören dem Netzwerk rund 6.700 Städte in 160 Ländern an. In Deutschland unterstützen 436 Bürgermeister und Landräte mit ihren Städten, Gemeinden und Landkreisen durch ihre Mitgliedschaft das Ziel einer atomwaffenfreien Welt.

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