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Vertrag für die Zukunft

Die Stadt Uelzen steckt bis über beide Ohren in den Schulden. Mit dem Zukunftsvertrag hat Uelzen die Möglichkeit, vom Land eine Entschuldungshilfe zu bekommen. "In den nächsten zwei bis drei Jahren könnten wir ohne Liquiditätskredite da stehen", schätzt Jürgen Markwardt, Kämmerer und Erster Stadtrat, die Situation ein. Für eine Förderung in Millionhöhe erwartet das Land Maßnahmen, die langfristig Einsparungen bringen. Das es der Stadt Uelzen ernst ist, zeigt der Maßnahmen-Katalog. Zur Disposition stehen unter anderem Grundschulen - auch die in Molzen. "Es sind Entscheidungen, die weh tun", kommentiert Friedhelm Ottens. Er ist seitens des Landes Verhandlungsführer für den Zukunftsvertrag.

Angesichts sinkender Schülerzahlen und anstehender Investitionen seien dies Maßnahmen, die aus seiner Sicht in den Folgejahren ohnehin notwendig würden. "Man muss heute ehrlich sein und mit den Eltern Lösungen suchen", betont Ottens.

Das sich die Stadt Uelzen den unbequemen Diskussionen stellt, lässt den Zukunftsvertrag in greifbare Nähe rücken. Allerdings müssen Entscheidungen schnell getroffen werden, denn der Zukunftsvertrag läuft im März 2013 aus. Dann wird es wensentlich schwieriger, mit dem Land in punkto Finanzen zu verhandeln. "Die kommenden drei Monate entscheiden über die Zukunft der Stadt Uelzen", betont Friedhelm Ottens. Er sieht jedoch gute Chancen für Uelzens Weg in eine schuldenfreie Zukunft. Entscheiden über die Millionen wird letztlich eine Kommission, bestehend aus drei Vertretern des Landes und drei Vertretern der kommunalen Spitzenverbände.

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