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Starterprojekte für Stadtmarketing Uelzen

Bürger erarbeiten erste Vorschläge

Die Bündelung von Aktivitäten der Geschäftsinhaber in der Innenstadt des Einzelhandels liegt aus Bürgersicht als eines der Starterprojekte des künftigen Stadtmarketings der Hansestadt ganz vorne.

Über diese und weitere Ideen diskutierten rund 60 Einwohner am Mittwochabend im Uelzener Rathaus. Ziel der dritten Zusammenkunft der Arbeitsgruppen im Stadtmarketingprozess war, erste Maßnahmen für das Stadtmarketing zu definieren, die in einem überschaubaren Zeitrahmen und für die Öffentlichkeit sichtbar umgesetzt werden können.

Neben der Bündelung des Engagements priorisierten die Teilnehmer  als erste Aufgaben für ein Stadtmarketing einen gemeinsamen Internet-Markplatz der Uelzener Einzelhändler zu entwickeln und leerstehende Geschäftsräume in der Innenstadt für Kultur und Begegnungen zu nutzen. Die Ausrichtung der Hansestadt auf die A39 und den damit verbundenen Perspektiven, die Gewinnung von Fachkräften, eine Städte-App für Uelzen mit Service Angeboten, Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten und der Ausbau von Tagesangeboten für Touristen wurden ebenfalls als Starterprojekte identifiziert.

"Der Blick der Bürgerinnen und Bürger gibt wichtige Hinweise. Ich freue mich, dass auch jetzt wieder neue Gesichter dabei waren", sagt Bürgermeister Jürgen Markwardt.

Fotos Hansestadt Uelzen: In Kleingruppen wurden Starterprojekte für das Uelzener Stadtmarketing diskutiert.

In Kleingruppen zu den Themen Kultur und Tourismus, Innenstadt und Einzelhandel, Wirtschaft und Verkehr, Wohnen und Leben sowie die Förderung des Wir-Gefühls wurden an diesem Abend viele mögliche Projekte besprochen und von den Teilnehmern bepunktet.

Die Ergebnisse fließen jetzt in das Stadtmarketingkonzept für Uelzen mit ein.

Im nächsten Schritt wird ein Entwurf des Konzeptes, das in Zusammenarbeit mit der Beraterfirma GLC Glücksburg Consulting AG erstellt wird, in den politischen Gremien der Hansestadt beraten werden. Anschließend wird das fertige Konzept allen Bürgern öffentlich präsentiert.

In welcher Organisationsform das Stadtmarketing agieren wird, steht noch nicht fest. "Wir nehmen uns die Zeit, um gemeinsam mit der Beraterfirma GLC sorgfältig zu prüfen, in welchem organisatorischen Rahmen die Aufgaben gut umgesetzt werden können", erläutert Markwardt. Auch die Kernaufgaben sind noch abschließend zu bestimmen. Der Gutachter GLC schlägt für Uelzen vor, City-, Standort-, Kultur- und Tourismusmarketing sowie die Wirtschaftsförderung im zukünftigen Stadtmarketing zu bündeln.

Um die Bürger von Anfang an zu beteiligen hatte die Hansestadt im August eine Bürgerbefragung gestartet. Diese Ergebnisse sind bereits in den Stadtmarketingprozess eingeflossen. Alle Infos zum Prozess gibt es unter www.stadtmarketing-uelzen.de. Auf der Seite kann ebenfalls kommentiert und diskutiert werden.

Kinder-Kultur-Kiste

Neues Angebot der Stadtbücherei Uelzen

Foto Bücherei Uelzen: Gruppe des DRK-Kindergartens Tivolistraße mit Mitarbeiterinnen Birgit Diehr, Nicole Barenscheer (vorn); hinten v.l.n.r: Sarah Sumfleth (Bundesfreiwilligendiensterlin), Christine Delekat (Anlaufstelle für Migration und Integration), Friedhilde Weddrin (Büchereileiterin).

Die Kinder-Kultur-Kiste enthält Bilderbücher, die sich mit den Themen Flucht und Toleranz sowie Anderssein und Freundschaft auseinandersetzen.

Ordner, Handpuppe und CDs unterstützen mit ausgewählten Praxiskonzepten die Beschäftigung mit anderen Kulturen in Spielstunden oder an Projekttagen.

"Die Kinder-Kultur-Kiste verfolgt das Ziel, das interkulturelle Verständnis von Kindern im Vorschulalter zu fördern", erklärt  Friedhilde Weddrin, Leiterin der Stadtbücherei Uelzen.

Gleichzeitig werde die Kooperation von Öffentlichen Bibliotheken mit Kindertagesstätten intensiviert. Die Kinder-Kultur-Kiste  bleibt für einen dauerhaften Einsatz in der Bücherei der Hansestadt Uelzen und wird von dort an Kindergärten für eine Dauer von sechs Wochen entliehen. Weitere interessierte Einrichtungen können sich in der Stadtbücherei unter der Rufnummer 0581- 800 6500 melden.

"Da Kinder mit Aufenthaltsgenehmigung generell auch einen Anspruch auf Kindertagesbetreuung besitzen, gewinnen die Themen Interkulturalität und Mehrsprachigkeit an immer größerer Bedeutung im Alltag der Kindertagesstätten", erläutert Christine Delekat von der Anlaufstelle für Migration und Integration der Hansestadt Uelzen.

Bei der Integration dieser Kinder und zur Erweiterung der interkulturellen Kompetenzen aller Kinder soll über die Öffentlichen Bibliotheken die "Kinder-Kultur-Kiste" als unterstützendes Hilfsmittel dienen.

In einem Kreativ-Ordner, der ebenfalls Bestandteil der Kiste ist, werden durch die Kindertagesstätten persönliche Erfahrungen sowie Ideen und Vorschläge in der Arbeit mit der Kiste zusammengetragen. Durch das Sammeln dieser "Best Practice Beispiele" entsteht ein weitreichender Ideenpool, der wiederum anderen KiTas bei dem Einsatz der Kinder-Kultur-Kiste Anregungen bietet.

Die Kinder-Kultur-Kiste ist ein Modul des Projekts "Willkommen! Bibliotheksangebote für Flüchtlinge" der Büchereizentrale Niedersachsen. Das Projekt wird finanziell gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung.

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