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Der Landkreis Uelzen steht als ländliche Region ständig vor der Herausforderung, die Mobilität seiner Einwohnerinnen und Einwohner zu gewährleisten

"Aufgrund der demographischen und finanziellen Entwicklung können wir die Anbindung vieler Orte durch den Öffentlichen Personennahverkehr auch künftig im besten Falle auf dem gegenwärtigen Niveau halten", so Landrat Dr. Heiko Blume.

Derzeit und auch perspektivisch stellt der motorisierte Individualverkehr die wichtigste Mobilitätsform im Kreisgebiet dar. "Deshalb wird Elektromobilität unter Umweltgesichtspunkten wichtiger. In Kooperation mit den anderen Landkreisen im Amtsbezirk Lüneburg werden wir bis Mitte des nächsten Jahres eine Studie zur Elektromobilität erstellen lassen. Die Studie wird die unterschiedlichen Aspekte betrachten, die mit der Marktetablierung der Elektromobilität in der Region verknüpft sind."

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Durch das gemeinsame Vorgehen aller Landkreise soll vermieden werden, dass sich kleinteilige Lösungen entwickeln und so unkoordinierte Parallelentwicklungen entstehen. Deshalb liegt der Mehrwert des Projektes laut Dr. Blume darin, eine abgestimmte Strategie zur Erschließung der Region für die Elektromobilität zu entwickeln.

Die landkreisübergreifende Planung soll dabei das wesentliche Fundament für ein mögliches gemeinsames Zukunftshandeln bilden. Damit stellt das Projekt einen Baustein zur langfristigen Stärkung des Klimaschutzes dar.

Die Studie zur Elektromobilität ist ein Kooperationsprojekt der LEADER- und ILE- Regionen im Amtsbezirk Lüneburg. Als Projektträger tritt der Landkreis Osterholz auf. Von den Bruttokosten in Höhe von maximal 200.000 Euro werden 80 Prozent gefördert. Die LAG "Heideregion Uelzen" hat einstimmig beschlossen, den erforderlichen Eigenanteil von bis zu 12.000 Euro bereitzustellen. Die öffentliche Kofinanzierung übernehmen die elf beteiligten Landkreise, der kommunale Eigenanteil für den Landkreis Uelzen beträgt 3.700 Euro. Mit der Fertigstellung der Studie ist Ende Mai 2018 zu rechnen.
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