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HELIOS Klinikum Uelzen begrüßt rund 1.000 Besucher

Demonstration vor dem Haupteingang – ein Patient mit Herzinfarkt wird mit dem Rettungswagen ins Klinikum eingeliefert

Ein Rettungswagen vor dem Haupteingang, offene Türen im Herzkatheterlabor, im ambulanten OP und im Schockraum in der Notaufnahme, ein begehbares Darmmodell im Foyer – unter dem Motto "Im Notfall sicher" lud das HELIOS Klinikum Uelzen am Sonnabend, 11. Juni 2016, zum Tag des offenen Klinikums.

Rund 1.000 Besucher nutzen die Möglichkeit und erfuhren bei Mitmach-Aktionen, Führungen, Demonstrationen und an Infoständen viel Wissenswertes rund um die Notfallversorgung sowie die Themen Gesundheit und Medizin.

"Vor allem wenn es um Notfälle und die medizinische Versorgung der Menschen hier in der Region geht, verstehen wir uns als Ansprechpartner vor Ort", erklärte Klinikgeschäftsführer Stefan Starke.

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"Am Tag des offenen Klinikums haben sich die Besucher viele Tipps holen können, damit sie bei einem Notfall sicher und ohne Angst Hilfe leisten können." So herrschte über fünf Stunden lang reger Betrieb im Klinikum. Ärzte führten große Besuchergruppen vom Rettungshubschrauber durch die Notaufnahme bis in den ambulanten OP sowie durch das Herzkatheterlabor. Sie erläuterten, wie schwer verletzte oder erkrankte Personen ins Krankenhaus kommen und wie sie im Klinikum versorgt werden.

Gefragt waren auch die kostenlos angebotenen Schulungen. Viele Besucher ließen sich erklären, worauf es bei der Wiederbelebung von Erwachsenen und Kindern ankommt, trainierten mit ärztlicher Unterstützung die Sofortmaßnahmen und belohnten sich mit einem Zertifikat.

Unter Anleitung von Jana Reese (re.) trainierten Besucher die Wiederbelebung von Erwachsenen

Den ganzen Tag über begutachteten zahlreiche Besucher im Foyer des Krankenhauses interessiert das begehbare Darmmodell und ließen sich das Organ von Ärzten erklären. Die Mitarbeiter des OP-Bereichs stellten die Abläufe einer Operation vor und erklärten, wie OP-Instrumente sterilisiert werden.

Die Herausforderungen des Alters erlebten die Besucher hautnah beim Team der Altersmedizin. Mithilfe eines Simulationsanzugs ließen die Geriatrie-Mitarbeiterinnen die Gäste innerhalb weniger Minuten um Jahrzehnte "alterten". So probierte auch Stefan Martens aus Dannenberg aus, wie es sich anfühlt, mit getrübtem Sicht- und Hörvermögen, versteiften Gelenken und eingeschränktem Greifvermögen Alltagsaufgaben zu erledigen.

"Ich bin doch sehr erstaunt, wie schwer einem später zum Beispiel das Treppensteigen fallen kann".

Besucherführungen durch das Klinikum – die Abläufe im Herzkatheterlabor erklärte der Leitende Oberarzt der Kardiologie, Dr. Frank Wiehle (in blau)

Die kleinen Besucher freuten sich besonders selbst etwas ausprobieren zu können. Sie hörten das Herz von Teddybär Bruno ab, nahmen dem kleinen Kuscheltier-Patienten Kunstblut ab, bohrten und schraubten an Kunstknochen oder bastelten sich mit den Hebammen des Klinikums Karten mit Hand- und Fußabdrücken. Wer als Nachwuchs-Arzt Geschick bewies, angelte sich mit dem Operationsbesteck Gummibärchen.

Sehr gut besucht war auch der Stand "Kulturelle Vielfalt". Die im Klinikum beschäftigten Ärzte mit Migrationshintergrund servierten hier kleine Leckereien wie Suppen, Salate, Kuchen und Kekse aus ihren insgesamt 31 Herkunftsländern und berichteten den Gästen in zahlreichen Gesprächen Wissenswertes aus ihrer Heimat.

Zum Abschluss des Tages zeigte sich Klinikgeschäftsführer Stefan Starke mit dem Tag des offenen Klinikums 2016 rundum zufrieden:

"Wir freuen uns über die große Resonanz an diesen sonnigen Tag. Mein Dank gilt allen Mitarbeitern, von den Ärzten über die Pflegekräfte  bis zu den Verwaltungsmitarbeitern, sie hatten für die Besucher ein erlebnisreiches Programm zusammengestellt."

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