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Was für ein Fest

Als wahrer Publikumsmagnet erwies sich die vierte Auflage der "Schlacht der Spielmannszüge" in der Uhlenköperstadt und zauberte auch Citymanager Joachim Lotz am Wochenende ein Lächeln ins Gesicht.

Länge: 40.29 Min.

Zu Recht, denn die insgesamt sieben beteiligten Bands – ohne die angekündigte "Black Power Music Company" aus Lehrte, die sich aufgelöst hatte und darum absagen musste – zogen alle Register und boten tausenden Uelzenern ein mitreißendes Potpourri aus musikalischem Können, Leidenschaft und purem Spaß.

Wie schon in den vorausgegangenen Jahren zogen die teilnehmenden Gruppen scheinbar wahllos, aber dennoch perfekt organisiert, kreuz und quer durch Uelzens Marktstraßen, um sich an verschiedenen Punkten zum sogenannten "Battle" – also einem Wettstreit – zu treffen.

Mit dem Spielmannszug der Feuerwehr Rosche-Prielip und dem Spielmannszug der Schützengilde Ebstorf griffen auch zwei regionale Vertreter in das Schlachtgeschehen ein, das wie immer in einem Finale mit einem großen Abschluss auf dem Herzogenplatz im Zentrum der Stadt endete.

Erstmalig in Uelzen dabei und sofort zum Publikumsliebling erkoren: Die "Crescendo Bicycle Showband" aus Holland. Die Truppe unter der Leitung von Johann de Boer, die dieses Jahr bereits bei Musikparaden in Köln, Leipzig und Berlin aufgetreten ist, hat sich spontan in Uelzen und die Menschen der Stadt verliebt. "Tolle Stadt, tolle Menschen, einmalige Atmosphäre", äußerte sich der Teamleiter enthusiastisch.

Und als ob es nicht schon anspruchsvoll genug gewesen wäre, musikalisch durch die Stadt zu ziehen, setzten die sympathischen Holländer noch einen drauf: Auf eigens präparierten Fahrrädern boten sie eine wahrhaft rasant bewegte Show, die ihren begeisterten Abschluss mit dem Tattoo auf dem Uelzener Herzogenplatz fand, welche traditionell mit dem von allen beteiligten Bands gemeinsam intoniertem "Amazing Grace" endete.

Die Uhlenköperstadt Uelzen darf stolz auf die Schlacht der Spielmannszüge sein, denn Vergleichbares ist bundesweit nicht zu finden – erklären die Veranstalter. Das sei schließlich ein entscheidender Grund, warum alle beteiligten Bands auch immer wieder gerne in die Heidestadt reisen, um ihre musikalischen Kräfte zu messen.

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