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Bürgermeister Jürgen Markwardt hat auf dem Neujahrsempfang der Stadt am vergangenen Samstag bekanntgegeben, dass sich Uelzen künftig offiziell Hansestadt nennen darf. Tags zuvor war der Brief mit der Botschaft vom Niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius im Rathaus eingetroffen.

Uelzen erfüllt die Voraussetzungen, um die Bezeichnung "Hansestadt" zu führen, heißt es in der Post aus dem Ministerium. "Dies erfüllt mich mit besonderer Freude. Für die Stadt ist der Titel von großer Bedeutung", sagt Jürgen Markwardt. Er habe eine Werbewirkung und werde  zum Imagegewinn für Uelzen beitragen. Der offizielle Termin für die Übergabe der Urkunde über die Verleihung des Titels steht noch nicht fest. "Diesen stimmen wir jetzt mit dem Innenministerium ab, um den offiziellen Festakt vorzubereiten", freut sich das Stadtoberhaupt.  Auch Planungen starten, dieses Ereignis mit den Uelzener Bürgern zu feiern. "Die Uelzener Stadtgeschichte können wir nun noch stärker in den Fokus rücken und in das moderne Stadtleben mit all den Angeboten einfließen lassen", so Markwardt.

Die Stadt Uelzen hat im April 2015 einen Antrag auf Verleihung des Titels Hansestadt gestellt.

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Erste Initiativen gingen bereits vorher vom ehemaligen Bürgermeister Otto Lukat aus. Unterstützt wurde die Stadt von dem Vorsitzenden der Historischen Kommission für Niedersachen und Bremen, Professor Dr. Thomas Vogtherr. Detailliert hat er begründet, warum Uelzen den offiziellen Titel verdient.

In den ersten Erwähnungen der 1270 mit Stadtrecht versehenen Stadt Uelzen wird bereits die Orientierung auf den Wirtschaftsraum der Hanse hervorgehoben.

Frühere Aufzeichnungen von Uelzener Händlern und Kaufleuten belegen, dass weit gespannte Verbindungen des Handels bestanden. Im Spätmittelalter finden sich Uelzener Händler sogar im hansischen Englandhandel. Die Bezüge zur Hanse fallen bis heute ins Auge. Trotz der schweren Zerstörungen durch Stadtbrände und den Zweiten Weltkrieg bewahrt Uelzen Baudenkmäler, die hanseatisch gestaltet sind und zu beeindruckenden Bauwerken der norddeutschen Backsteingotik zählen.
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