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Uelzen sucht Logo zum Reformationsjubiläum 2017

Die Uelzener Kulturschaffenden suchen ein Logo für Ausstellungen, Konzerte, Theater oder die Präsentation von archäologischen Fundstücken - wie diesen Teller - zum Reformationsjubiläum 2017

v. l.: Dr. Ulrich Brohm, Museum Schloss Holdenstedt; Dr. Fred Mahler, Stadt- u. Kreisarchäologie; Ute Lange-Brachmann, Kulturkreis; Janin Thies, Stadt Uelzen; Almke Matzker-Steiner, Kreisvolkshochschule; Friedhilde Weddrin, Stadtbücherei; Karin Feldmann, Stadt Uelzen; Propst Jörg Hagen; Heike Koopmann, Stadt Uelzen; Erik Matz, St. Marien-Kantorei; Georg Lipinsky, Kulturkreis; Joachim Lotz, City-Management; Foto: Stadt Uelzen

Ideenwettbewerb startet

2017 feiert Deutschland das 500jährige Reformationsjubiläum und Uelzen macht mit: Akteure aus Kunst und Kultur in der Uhlenköperstadt planen verschiedenste Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Für diese Aktivitäten wird jetzt ein eigenes Logo gesucht, das die Reformation symbolisiert. Ein Bezug zu Uelzen soll erkennbar sein. Abgabeschluss ist der 10. Oktober 2015.

Voraussetzungen für den Wettbewerb

Zur Teilnahme sind Bürger, Organisationen, Einrichtungen oder Schulen aus Uelzen und Umgebung aufgefordert. „Wir freuen uns auf schöne, ideenreiche, ausgefallene, amüsante, nachdenkliche und auch kritische Entwürfe“, sagt Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt. Eine Arbeitsgruppe Reformationsjahr 2017, die aus Uelzener Kulturschaffenden besteht, wird  die eingereichten Vorschläge bewerten. Die Jury vergibt für die ersten drei Plätze Preisgelder. Der Gewinner erhält 300 Euro, der Zweitplatzierte 150 Euro und der Dritte 50 Euro. Die Entwürfe nimmt die Stadt Uelzen entgegen. Weitere Informationen sind hier, unter Dokumente und Downloads (s. rechts) sowie unter der Rufnummer 05 81 – 800 62 85 erhältlich.

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Reformation prägt kulturelles Angebot 2017 in Uelzen

"Wir haben uns in Uelzen zusammengefunden, um gemeinsam das kulturelle Angebot im Jahr 2017 durch das Thema Reformation zu prägen", erklärt Karin Feldmann, Koordinatorin der Arbeitsgruppe. In Uelzen solle die Reformation als kirchliches, aber vor allem als weltliches Ereignis in den Mittelpunkt gestellt werden. Ideen gibt es bereits für Ausstellungen, Theaterstücke oder Konzerte. Das Central-Theater, der Kulturkreis, die Propstei und die St. Marien-Kantorei, das Museum Schloss Holdenstedt, die Kreisvolkshochschule, der Bund Bildender Künstler, das City-Management, die Stadtarchäologie, die Stadtbücherei, die Stadt- und Touristinfo sowie das Kulturmanagement der Stadt Uelzen mischen mit, damit die Menschen in Uelzen ein ganz besonderes Jahr 2017 erleben können. Das Logo soll alle Aktionen verbinden und die Werbung hierfür unterstützen.

"Das Ausmaß der Umwälzungen, die die Reformation mit sich gebracht hat, ist mit der Computer-Revolution vergleichbar", verdeutlicht Karin Feldmann. Mit der Reformation sind Dinge in Gang gesetzt worden, die uns heute selbstverständlich erscheinen.

Ganz allgemein sind das beispielsweise die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, die Bildung als staatliche Aufgabe oder die Trennung von Staat und Kirche. Ganz konkret lässt sich mit der Reformation heute das Recht verbinden, eine bestimmte Form von Malerei oder Literatur zu mögen oder auch nicht, wissenschaftliche Forschung ohne Angst vor dem Vorwurf der Gotteslästerung zu betreiben oder ein Grundrecht auf Glaubensfreiheit zu haben.

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