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Stillberatung im Helios Klinikum Uelzen

Zertifizierte Still- und Laktationsberaterin unterstützt Mütter

Anke Marwede begleitet als Krankenschwester und Stillberaterin auf der Geburtsstation des Helios Klinikums Uelzen Mütter und deren Babys in den ersten Tagen nach der Entbindung. Nun hat sie die Rezertifizierung als International Board Certified Lactation Consultant (IBCLC) erfolgreich abgeschlossen und ist damit die einzige anerkannte Still- und Laktationsberaterin IBCLC im Landkreis.

Mit ihrem Wissen informiert und unterstützt sie Schwangere und Mütter im Klinikum rund um das Thema Stillen und Ernährung.

"Wir sind froh darüber, dass wir mit Frau Marwede eine engagierte und erfahrene Stillexpertin in unserem Team haben", sagt Thomas Köster, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe.

Bereits vor zehn Jahren hatte Marwede ihre erste Prüfung als Still- und Laktationsberaterin abgelegt und ihre Kenntnisse seitdem in Fortbildungen wie auch in der täglichen praktischen Arbeit vertieft.

Das Stillen ist für Mutter und Kind nicht nur ein schönes und verbindendes Erlebnis, sondern hat zudem für beide Seiten gesundheitliche Vorteile. Und doch tauchen auch immer wieder Zweifel auf: Trinkt mein Kind genug? Wie oft soll ich stillen? Oder: Was ist, wenn ich nicht stillen kann oder möchte?

Anke Marwede kennt die Sorgen und Fragen der Mütter allzu gut: Bereits seit 1983 ist sie als Krankenschwester in der Geburtshilfe tätig, im Jahr 2000 hat sie das Stillcafé, ein kostenloses Beratungsangebot für Mütter, ins Leben gerufen. "Jede Schwangere oder junge Mutter hat ihre ganz eigenen Fragen und Bedürfnisse", erklärt sie. "Auf diese versuche ich kompetent einzugehen und so den Müttern und ihren Babys zu einem optimalen Einstand ins gemeinsame Leben zu verhelfen." Auch und besonders für Mütter, die nicht stillen (möchten), sieht Anke Marwede den Kontakt als äußerst sinnvoll und wichtig an, da ein besonderer Schwerpunkt ihrer Beratung auf der Bindungsförderung zwischen Mutter, Vater und Kind liegt.

Im Stillcafé, das zum Erfahrungsaustausch in gemütlicher Atmosphäre einlädt, sind daher alle Schwangeren und Mütter mit ihren Babys willkommen – egal, wo sie entbunden haben.

Das nächste Mal findet das Stillcafé, das Anke Marwede gemeinsam mit der Krankenschwester Heidrun Zeppei von der geburtshilflichen Abteilung und der Kinderkrankenschwester Lydia Härig durchführt, am Dienstag, 6. Februar, um 9.30 Uhr im Helios Klinikum statt. Veranstaltet wird das Treffen regelmäßig am ersten Dienstag im Monat um 9.30 Uhr sowie am dritten Dienstag im Monat um 15 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Urplötzlich Lebensretter

Hüseyin Uzun

Foto: Thorsten Eckert; Durch seinen vorbildlichen Einsatz rettet Hüseyin Uzun (re.) das Leben des 64 Jahre alten Werner Mauritz (li.).

Hüseyin Uzun (45) ist von seinem Arbeitgeber zum Ersthelfer ausgebildet worden. Gerade hat er die ausführliche Reanimationsschulung absolviert, braucht im Fitnessstudio ein Sportler dringend Hilfe - seine Hilfe.

Seit über vier Jahren arbeitet Hüseyin Uzun im Servicebereich der Patientenlogistik des Helios Klinikums Uelzen. Jeden Tag begleitet er Patienten auf ihrem Weg durchs Krankenhaus. Er schiebt sie im Bett von der Notaufnahme auf eine der Stationen oder er bringt sie zu Untersuchungen im Haus.

Ausgleich zur Arbeit findet der 45-Jährige in einem Fitnessstudio. Hier passierte es: Das Gerätetraining treibt Hüseyin Uzun an jenem Tag bereits die Schweißperlen auf die Stirn. Eine kurze Pause ist fällig. Er greift zu seinem Smartphone, als er einen Aufschrei hört. Ein Mann sinkt zu Boden, bleibt regungslos liegen. Uzun eilt zu Hilfe. Er weiß, was zu tun ist, fühlt den Puls. Nichts. Er horcht nach der Atmung. Wieder nichts. Während ein anderer Sportler den Rettungsdienst ruft, beginnt der 45-Jährige mit der Herzdruckmassage. Sein Wissen um Wiederbelebung erwarb er in einer Schulung im Helios Simulationszentrum in Hildesheim. Daran hatten erstmals die Mitarbeiter der Patiententransportdienste aller Helios Kliniken in Niedersachsen teilgenommen.

"Ich hatte in dem Kurs zum Glück alles gelernt, was in diesem Moment wichtig war. Deshalb habe ich auch nicht gezögert und mir die Reanimation sofort zugetraut", erzählt Hüseyin Uzun später.

Minutenlang drückt er mit beiden Händen auf den Brustkorb des Mannes. Der Sportler bleibt weitgehend regungslos, macht immer Mal wieder einige wenige Atemzüge - mehr nicht. Dann kommt der Notarzt und übernimmt den Patienten. Hüseyin Uzun hatte zu diesem Zeitpunkt das Leben des 64 Jahre alten Werner Mauritz gerettet.

"Der Patient hatte einen Herzinfarkt, den er durch die Wiederbelebungsmaßnahmen überleben konnte", erklärt Dr. Marco Thiel, Oberarzt in der Kardiologie im Helios Klinikum Uelzen.

Er behandelte den Patienten nach dem Zusammenbruch im Krankenhaus. "Ursache waren stark verengte Herzgefäße. Die Engstellen in den Arterien konnten wir im Krankenhaus erst nach einem langen und komplizierten Eingriff im Herzkatheterlabor beseitigen."

Einige Tage liegt Werner Mauritz im Koma. Nachdem er aufgewacht ist, bekommt er auf Station Besuch – von Hüseyin Uzun, seinem Lebensretter. "Ich bin ihm unendlich dankbar, dass er sich so reingekniet hat und um mein Leben gekämpft hat. Ich weiß nicht, ob sonst jemand so schnell gehandelt hätte", sagt Werner Mauritz heute. Und fügt hinzu: "Jetzt kann ich jedes Jahr zwei Mal Geburtstag feiern."

Das Kurzzeitgedächtnis des 64-Jährigen hatte zunächst noch Lücken. Nach einer Rehabilitation führt er heute aber wieder ein normales Leben. Als begeisterter Judo-Kämpfer musste er zwar eine sportliche Pause einlegen. Weil Hüseyin Uzun schnell und richtig handelte, kann Werner Mauritz aber schon wieder Fahrradtouren mit seiner Frau unternehmen.

Info:

Rund 5.000 Menschen sterben jährlich, weil sie einen Herzstillstand erleiden und Anwesende nicht wissen, wie sie helfen sollen bzw. sich die Reanimation nicht zutrauen. Um in solchen Situationen mehr Sicherheit zu schaffen, lädt das Helios Klinikum Uelzen all seine Beschäftigten zu speziellen Schulungen ein. In den Kursen werden sie mit praktischen Übungen für den Ernstfall ausgebildet, egal wo und wann dieser eintreten sollte: im Dienst oder in der Freizeit.

Gesunde Pausensnacks sind Futter für das Gehirn

Tipps für gesunde und leckere Pausenbrote

In den kommenden Tagen ist es soweit – die Sommerferien enden, die Schule beginnt.
Viele Eltern stehen morgens dann wieder vor der wichtigen Frage: Was gebe ich meinem Kind in der Brotdose mit?

Damit Schüler gestärkt durch den Unterrichtstag kommen, rät Dr. Ulrike Heesemann, Ernährungsmedizinerin aus dem HELIOS Klinikum Uelzen, sich für gesunde und ausgewogene Pausensnacks zu entscheiden. Die richtigen Zwischenmahlzeiten steigern das Leistungsvermögen und die Konzentrationsfähigkeit.

Eine zentrale Rolle spielt dabei der Blutzuckerspiegel, das heißt die Konzentration von Traubenzucker (Glucose) im Blut: "Aus der Verwertung des Blutzuckers gewinnen Gehirn und Nervenzellen ihre Energie. Ein gesunder, abwechslungsreicher und leckerer Snack hilft, die Energieversorgung der Zellen zu sichern", erklärt die Ärztin.

Als Zwischensnack empfiehlt sie unter anderem das klassische Pausenbrot - am besten aus Vollkorn: "Es enthält mehr wichtige Vitamine und Mineralien. Die enthaltenen Kohlenhydrate sättigen und bieten einen wichtigen Vorteil: sie lassen den Blutzuckerspiegel langsam wieder steigen."

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Wenn es um den Belag des Brotes geht, gilt für Natalia Leßmann, Ernährungsberaterin im HELIOS Klinikum Uelzen, die Regel  - auch Kinder genießen mit allen Sinnen: "Neben Wurst sind Käse, Frischkäse und selbstgemachte Brotaufstriche aus Gemüse oder Ei leckere Alternativen. Ein zusätzliches Salatblatt oder zusätzliche Gurken- oder Tomatenscheiben bringen zudem Farbe und Abwechslung auf das Brot und machen die Kinder neugierig".

Was aber, wenn kein klassisches Pausenbrot gegessen wird?

Oft reicht es schon, wenn knackiges Gemüse, Käse und Brot in kleinen Häppchen zum Snacken einladen. Auch frisches, kleingeschnittenes Obst kann bei Kindern die Lust auf eine kleine Mahlzeit in der Unterrichtspause steigern.

Ernährungs-Expertin Leßmann warnt Eltern zugleich vor Snacks, die in Supermärkten zu kaufen sind: "Die verschiedenen Schnitten, Riegel oder auch andere Süßigkeiten sind ungesund und enthalten sehr viel Zucker." Eher sollten Eltern dann auf einen Mix aus naturbelassenen Nüssen und Trockenfrüchten zurückgreifen. "Vor allem Nüsse sind ein gesunder Energielieferant."

Und noch ein Tipp: neben einem gesunden Pausenimbiss sollten Kinder vor allem an wärmeren Tagen ausreichend Flüssigkeit trinken – frei von Zucker und Koffein. Ungesüßter Tee, Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen bieten sich als Durstlöscher an.

Einige Ideen und Rezepte für leckere, abwechslungsreiche und gesunde Pausensnacks finden Sie im Internet auf unserer Startseite des HELIOS Klinikums Uelzen - unter www.helios-kliniken.de/uelzen

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